Kungfu München

Unser Training

Traditionelle, authentische Kampfkunst

Achtsame, intensive Körperarbeit

Trainingskultur auf Augenhöhe

Unser Trainingsansatz

Unser System baut sich aus Elementen auf, die sich grob in drei Bereiche unterteilen lassen: Solo-Übungen, Partner-Übungen, und unterstützende Übungen. Hinter allen drei Bereichen stehen aber dieselben, konkreten Anforderungen an unsere Übungspraxis.

 

Kernelement des Taijiquan sind Solo-Übungen, darunter vor allem das Training der Formen, auf Chinesisch taolu (套路). Dabei handelt es sich um längere Sequenzen von Positionen und Bewegungen, die die Körpermechanik und Ideen für die Kampfanwendung enthalten. 

 

Daraus abgeleitet praktizieren wir danshi (单式 -Einzelpositionen). Das sind einzelne Bewegungen und Positionen (auf Deutsch auch Bilder genannt) aus den Formen, in Endlosschleife geübt. Ebenfalls aus den Formen stammen die dingshi (定式 - feste Positionen), einzelne Positionen oder Bilder, die wir statisch halten, um Körperhaltung und -statik zu prüfen und Kraft zu entwickeln.

Die Partnerarbeit teilt sich vor allem in drei Bereiche auf: tuishou (推手 - schiebende Hände, auf Englisch Pushing Hands) für strukturelle Arbeit und Kraftverständnis; yongfa (用法 -Anwendungsmethode) für das Üben und Erlernen von Techniken und Prinzipien aus den Formen; und sanshou (散手 -freie Hände; gemeint ist der Freikampf), für die Arbeit in verschiedenen Distanzen bis zum körperlichen Kontakt.

 

Unterstützende Übungen beinhalten gezieltes Krafttraining, sowohl mit und ohne Geräten, verschiedene Waffenformen, und Meditation.

 

Damit sind vor allem die Strukturen des Trainings beschrieben. Dahinter finden sich die Inhalte unserer Körpermechanik, die sich wie ein roter Faden durch sämtliche Formen und Übungen ziehen. Sie sind vor allem als Anforderungen (chinesisch yaoqiu 要求) an Körperhaltung, Bewegung und die Steuerung unserer Aufmerksamkeit formuliert.

 
 

Unsere Inhalte

Unsere Lehrkraft: Daniel Barth

Ich hatte meine erste Berührung mit Kampfkunst schon als Jugendlicher mit Taekwondo. Dabei sprang der Funke nicht so ganz über, aber das Interesse war geweckt. Nach meinem Umzug in die Stadt München galt mein Interesse den japanischen Disziplinen und ich konnte ein wenig Erfahrung mit Karate und Iaido sammeln. Im Nachgang rückten wiederum die chinesischen Traditionen stärker in den Fokus. Auch hier konnte ich verschiedene Dinge ausprobieren, bis ich beim Chen-Stil Taijiquan angelangt war.

 

Als ich im Rahmen meines Sinologie-Studiums 2005 dann für ein Jahr nach Beijing ging, hatte ich die Gelegenheit, dort von Zhou Jige (dem ersten Tudi von Chen Yu) zu lernen. Es war der erste Kontakt mit "echtem" Taijiquan für mich und prägte mein Verständnis von Kampfkunst allgemein sehr stark.

Zurück in München übte ich noch zwei Jahre weiter, schickte das Kampfkunsttraining dann aber für insgesamt fünf Jahre in Winterschlaf.

Einer der wichtigsten Gründe war eben, dass niemand sonst diese Art des Taijiquan trainierte oder gar unterrichtete. Mein Kampfkunsttraining nahm ich dann mit einem zweijährigen Exkurs in den südlichen Stil Choy Lay Fut - ein sehr kraftvolles, dynamisches System - wieder auf. Letztendlich war es aber eben die sehr anspruchsvolle, detailreiche Methode des Gongfu Jia, die mich am meisten begeisterte. So führte mich mein Weg 2016 wieder zum Taijiquan-Training. In der Zwischenzeit hatten Nabil und Konstantin das CTND geschaffen und boten damit Interessierten des Gongfu Jia eine Anlaufstelle in Deutschland.

 
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